15 faszinierende Fakten über Susanne Wieselers Ehemann: Die Geschichte mit Frank Plasberg
Er war jahrelang der Mann an der Seite von WDR-Ikone Susanne Wieseler: Frank Plasberg. Wir beleuchten die Beziehung des einstigen TV-Traumpaares, ihre gemeinsamen Jahre und was aus dem bekannten Journalisten heute geworden ist.

Inhaltsverzeichnis
- #1Der Name hinter dem Titel: Frank Plasberg
- #2Ein Meeting der Giganten: Das Kennenlernen beim WDR
- #3Vom Kollegen zum Ehemann: Der Weg zur Ehe
- #4Das gemeinsame Glück: Ihr Sohn Ludwig
- #5Ein Power-Paar in Köln: Leben im medialen Zentrum
- #6'hart aber fair': Plasbergs journalistisches Meisterstück
- #7Die Trennung: Das stille Ende einer großen Liebe
- #8Nach der Trennung: Ein neuer Lebensabschnitt für Plasberg
- #9Wieselers Weg: Stärke und Kontinuität nach der Ehe
- #10Co-Parenting im Rampenlicht: Eine gemeinsame Verantwortung
- #11Der mediale Schatten: Leben als 'Ehemann von...'
- #12Journalistische Ethik: Ein gemeinsames Fundament
- #13Die Herausforderung der 'gläsernen' Beziehung
- #14WDR-Kollegen: Mehr als nur ein Sender
- #15Das Vermächtnis: Mehr als nur eine Boulevard-Geschichte
Für Millionen von Zuschauern ist sie seit Jahrzehnten ein vertrautes Gesicht des Westdeutschen Rundfunks: Susanne Wieseler. Mit ihrer kompetenten und sympathischen Art prägt sie die 'Aktuelle Stunde' und ist aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Doch während ihre berufliche Laufbahn im Rampenlicht stattfindet, hält sie ihr Privatleben weitgehend unter Verschluss. Umso größer ist die Neugier auf den Mann, der viele Jahre lang eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielte – ihr Ehemann, der selbst eine der bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Journalismus ist.
Die Rede ist von Frank Plasberg. Der Name allein weckt Assoziationen an scharfsinnige politische Debatten und die legendäre Sendung 'hart aber fair'. Die Beziehung zwischen Wieseler und Plasberg war mehr als nur die Verbindung zweier Privatpersonen; es war das Zusammentreffen zweier journalistischer Schwergewichte, ein Power-Paar des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ihre Geschichte ist eine faszinierende Erzählung über Liebe am Arbeitsplatz, die Herausforderungen eines Lebens in der Öffentlichkeit, die Balance zwischen Karriere und Familie und die Kunst, eine Trennung mit Würde und Respekt zu meistern. Das Ladies Forum wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieser bemerkenswerten Beziehung.
Der Name hinter dem Titel: Frank Plasberg
Der Mann, der als Susanne Wieselers Ehemann bekannt wurde, ist kein Unbekannter. Frank Plasberg, geboren 1957 in Remscheid, ist eine Institution im deutschen Fernsehen. Seine Karriere ist ein beeindruckendes Zeugnis für investigativen, kritischen und gleichzeitig unterhaltsamen Journalismus. Bevor er zum Gesicht des ARD-Polittalks 'hart aber fair' wurde, durchlief er eine klassische journalistische Ausbildung, die ihn von der Lokalzeitung über das Radio schließlich zum Fernsehen führte.
Plasbergs Stil ist unverwechselbar: eine Mischung aus hartnäckiger Nachfrage, jungenhaftem Charme und einer Prise westfälischer Direktheit. Er hat die Fähigkeit, komplexe politische Sachverhalte so aufzubereiten, dass sie für ein breites Publikum verständlich werden, ohne an Tiefe zu verlieren. Diese Eigenschaft machte ihn nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei seinen Kollegen, einschließlich seiner späteren Frau Susanne Wieseler, hoch angesehen.
Sein Werdegang beim WDR, wo er bereits in den 1980er Jahren tätig war, legte den Grundstein für seine nationale Bekanntheit. Er moderierte verschiedene Formate, darunter das Morgenmagazin und die 'Aktuelle Stunde' – ebenjenes Format, das auch zum Markenzeichen von Susanne Wieseler werden sollte. Seine Biografie ist somit untrennbar mit der Geschichte des modernen deutschen Qualitätsjournalismus verbunden.
Ein Meeting der Giganten: Das Kennenlernen beim WDR
Der Westdeutsche Rundfunk in Köln ist mehr als nur ein Sender; er ist ein Biotop, in dem Karrieren entstehen und sich Lebenswege kreuzen. Genau hier, in den Fluren und Studios an der Appellhofplatz, trafen Susanne Wieseler und Frank Plasberg aufeinander. Beide waren aufstrebende, ehrgeizige Journalisten, die für ihren Beruf brannten. Ihr gemeinsamer Arbeitgeber wurde so zur Bühne für den Beginn ihrer persönlichen Geschichte.
In den späten 1990er Jahren arbeiteten beide für die 'Aktuelle Stunde'. Plasberg war bereits ein etablierter Moderator, Wieseler eine talentierte Reporterin und Redakteurin auf dem Weg nach oben. Die tägliche Zusammenarbeit in der Hektik einer Nachrichtenredaktion, die gemeinsamen Konferenzen und die intensiven Diskussionen über Themen und Beiträge schufen eine Basis aus professionellem Respekt und gegenseitiger Anerkennung.
Es ist ein klassisches Szenario: Die gemeinsame Leidenschaft für ein Thema – in diesem Fall der Journalismus – führt Menschen zusammen. Die langen Stunden, der hohe Druck und die geteilten Erfolgserlebnisse schweißen zusammen. Aus dem kollegialen Miteinander entwickelte sich langsam mehr, eine persönliche Verbindung, die über die professionelle Ebene hinausging und den Grundstein für eine langjährige Beziehung legte.
Vom Kollegen zum Ehemann: Der Weg zur Ehe
Der Übergang von einer kollegialen Freundschaft zu einer Liebesbeziehung ist oft fließend, besonders in einem so intensiven Arbeitsumfeld. Für Susanne Wieseler und Frank Plasberg war es ein natürlicher Prozess. Nachdem ihre Zuneigung zueinander offensichtlich wurde, entschieden sie sich, ihre Beziehung öffentlich zu machen und schließlich den Bund der Ehe einzugehen. Die Hochzeit fand abseits des großen Medientrubels statt, ein Zeichen dafür, dass sie diesen wichtigen Schritt als private Angelegenheit betrachteten.
Die Ehe zweier so bekannter Fernsehgesichter war in der Medienbranche eine kleine Sensation. Sie galten als das neue Traumpaar des WDR, eine Verbindung von Intelligenz, Charme und journalistischer Kompetenz. Ihre Beziehung schien perfekt in das Bild zweier erfolgreicher, moderner Menschen zu passen, die sowohl im Beruf als auch im Privaten harmonierten.
Dieser Schritt war auch ein Bekenntnis zueinander in einer Welt, die oft von Oberflächlichkeit und Kurzlebigkeit geprägt ist. Die Entscheidung zu heiraten zeigte, dass ihre Verbindung auf einem tiefen Fundament aus Vertrauen und gemeinsamen Werten basierte, das weit über die gemeinsame Arbeit hinausging. Sie waren nun nicht mehr nur Kollegen, sondern ein Team, das gemeinsam durchs Leben gehen wollte.
Das gemeinsame Glück: Ihr Sohn Ludwig
Die Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Ludwig im Jahr 2005 war die Krönung ihres privaten Glücks. Für Susanne Wieseler und Frank Plasberg begann damit ein neuer, aufregender Lebensabschnitt. Ein Kind stellt jede Beziehung vor neue Herausforderungen, besonders wenn beide Elternteile in anspruchsvollen Berufen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten tätig sind. Die Ankunft von Ludwig machte aus dem Power-Paar eine Familie.
Von Anfang an war beiden Elternteilen der Schutz der Privatsphäre ihres Sohnes extrem wichtig. Anders als viele andere Prominente hielten sie Ludwig konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Es gibt kaum Fotos, keine Homestorys. Diese Entscheidung zeugt von großer Verantwortung und dem Wunsch, ihrem Kind eine möglichst normale Kindheit abseits des medialen Rummels zu ermöglichen, der sie selbst umgab.
Die Elternschaft veränderte auch die Dynamik ihrer Beziehung und ihrer Karrieren. Es erforderte ein hohes Maß an Organisation, Absprachen und Kompromissen, um die Betreuung des Sohnes mit den Anforderungen ihrer Jobs als Moderatoren von Live-Sendungen zu vereinbaren. Diese gemeinsame Aufgabe schweißte sie in den folgenden Jahren noch enger zusammen und gab ihrem Leben eine neue, tiefere Dimension.
Ein Power-Paar in Köln: Leben im medialen Zentrum
Als eines der bekanntesten Journalistenpaare Deutschlands war ihr Lebensmittelpunkt Köln nicht nur private Heimat, sondern auch das Zentrum ihres beruflichen Universums. In der Domstadt, dem Sitz des WDR und vieler anderer Medienunternehmen, bewegten sie sich in einem Umfeld, in dem sie ständig erkannt und beobachtet wurden. Sie waren Teil der Kölner Gesellschaft, gern gesehene Gäste bei Premieren und Veranstaltungen.
Ihr Status als 'Power-Paar' brachte sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Einerseits genossen sie hohes Ansehen und hatten Zugang zu einflussreichen Kreisen. Andererseits stand ihr Privatleben unter ständiger Beobachtung. Jeder gemeinsame Auftritt wurde von den Medien registriert und kommentiert. Die Balance zu finden, zwischen öffentlicher Rolle und privatem Rückzugsort, war eine ständige Herausforderung.
Im Gegensatz zu Paaren, die ihre Beziehung medial inszenieren, pflegten Wieseler und Plasberg einen eher zurückhaltenden Stil. Sie gaben selten gemeinsame Interviews über ihr Privatleben und schützten ihre vier Wände als Oase der Normalität. Diese Diskretion trug maßgeblich zu ihrem Image als seriöses und bodenständiges Paar bei, das trotz des Erfolgs nicht die Bodenhaftung verloren hatte.
'hart aber fair': Plasbergs journalistisches Meisterstück
Während Susanne Wieseler das Gesicht der 'Aktuellen Stunde' war, wurde Frank Plasberg mit einer anderen Sendung zur nationalen Marke: 'hart aber fair'. Von 2001 bis 2022 moderierte er den Polittalk, der zunächst im WDR und später im Ersten lief. Die Sendung wurde zu seinem journalistischen Meisterstück und prägte die politische Debattenkultur in Deutschland über zwei Jahrzehnte.
Das Konzept war so einfach wie genial: Politiker trafen auf Bürger, Experten auf Betroffene. Plasbergs Rolle war die des unbestechlichen Moderators, der nachhakte, konfrontierte und seinen Gästen nichts durchgehen ließ. Seine berühmte Frage 'Die Fakten, bitte!' wurde zum geflügelten Wort. Für diese Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis.
Der immense Erfolg und die wöchentliche Präsenz von 'hart aber fair' bedeuteten auch für die Familie eine besondere Belastung. Die Vorbereitung einer solchen Sendung ist extrem zeitintensiv und erfordert höchste Konzentration. Susanne Wieseler war in dieser Zeit nicht nur seine Ehefrau, sondern auch eine wichtige Stütze und eine verständnisvolle Kollegin, die den Druck und die Anforderungen des Geschäfts aus eigener Erfahrung kannte.
Die Trennung: Das stille Ende einer großen Liebe
Die Nachricht kam für die Öffentlichkeit überraschend und ohne Vorwarnung. Im Jahr 2007 gaben Susanne Wieseler und Frank Plasberg ihre Trennung bekannt. Nach rund zehn gemeinsamen Jahren, davon acht als Ehepaar, ging ihre Beziehung zu Ende. Was diese Trennung jedoch von vielen anderen im Showgeschäft unterschied, war die Art und Weise, wie sie vollzogen wurde: leise, diskret und mit dem größtmöglichen Respekt füreinander.
Es gab keine schmutzige Wäsche, die in der Öffentlichkeit gewaschen wurde, keine gegenseitigen Vorwürfe oder mediale Schlammschlachten. Das Paar veröffentlichte eine kurze, sachliche Erklärung, in der es um die Wahrung der Privatsphäre bat, insbesondere zum Schutz ihres gemeinsamen Sohnes. Dieses Vorgehen war ein beeindruckendes Beispiel für Reife und Verantwortungsbewusstsein.
Die Gründe für das Scheitern der Ehe blieben privat. Spekulationen gab es viele, doch das Paar schwieg konsequent. Diese Haltung unterstrich einmal mehr ihren Anspruch, zwischen ihrer Rolle als öffentliche Personen und ihrem privaten Schicksal zu unterscheiden. Sie bewiesen, dass eine Trennung auch im Rampenlicht würdevoll und ohne Drama möglich ist, eine Haltung, die auch andere prominente Frauen wie Kerstin Pilawa nach ihrer Trennung zeigten.
Nach der Trennung: Ein neuer Lebensabschnitt für Plasberg
Nach der Trennung von Susanne Wieseler fand Frank Plasberg ein neues privates Glück. Seine neue Partnerin wurde Anne Gesthuysen, ebenfalls eine bekannte Journalistin und Moderatorin, die viele Jahre lang das ARD-Morgenmagazin präsentierte. Auch sie war eine Kollegin vom WDR, was die enge Verflechtung der persönlichen Beziehungen innerhalb des Senders einmal mehr verdeutlichte.
Die Beziehung zu Anne Gesthuysen festigte sich schnell. Das Paar heiratete 2012 und bekam ebenfalls einen gemeinsamen Sohn. Plasberg wurde also in seinem neuen Lebensabschnitt noch einmal Vater. Auch mit Anne Gesthuysen bildet er ein journalistisches Power-Paar, das jedoch, ähnlich wie er es mit Susanne Wieseler tat, sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraushält.
Neben ihrer journalistischen Tätigkeit hat sich Anne Gesthuysen auch als erfolgreiche Romanautorin einen Namen gemacht. Frank Plasberg unterstützte sie bei diesem neuen Karriereweg. Ihr gemeinsames Leben scheint von gegenseitiger beruflicher Inspiration und einem starken familiären Zusammenhalt geprägt zu sein, was zeigt, dass nach dem Ende einer wichtigen Lebensphase ein ebenso erfüllender Neuanfang möglich ist.
Wieselers Weg: Stärke und Kontinuität nach der Ehe
Auch für Susanne Wieseler begann nach der Trennung ein neuer Lebensabschnitt. Sie konzentrierte sich weiterhin auf ihre beeindruckende Karriere beim WDR und blieb das Aushängeschild der 'Aktuellen Stunde'. Ihre Professionalität und ihre Beliebtheit beim Publikum blieben von den privaten Veränderungen unberührt. Sie bewies eine enorme Stärke, indem sie die persönliche Herausforderung meisterte, ohne ihre berufliche Souveränität zu verlieren.
Über ihr Privatleben nach der Ehe mit Frank Plasberg ist nur sehr wenig bekannt. Susanne Wieseler hat es meisterhaft verstanden, eine klare Grenze zwischen ihrer öffentlichen Rolle und ihrer privaten Person zu ziehen. Ob es einen neuen Partner in ihrem Leben gibt, behält sie für sich. Diese Diskretion ist ein Markenzeichen ihrer Persönlichkeit und wird von ihrem Publikum und Kollegen respektiert.
Ihre Hauptpriorität neben dem Beruf galt und gilt ihrem Sohn Ludwig. Die gemeinsame Verantwortung für ihn verbindet sie auch nach der Trennung auf Lebenszeit mit Frank Plasberg. Ihr Fokus lag darauf, ihm trotz der getrennten Elternhäuser ein stabiles und liebevolles Umfeld zu bieten. Diese Kontinuität und ihr unerschütterlicher Fokus auf das Wohl ihres Kindes zeichnen sie als verantwortungsbewusste Mutter aus.
Co-Parenting im Rampenlicht: Eine gemeinsame Verantwortung
Die größte Herausforderung nach einer Trennung mit Kindern ist die Gestaltung der gemeinsamen Elternschaft, das sogenannte 'Co-Parenting'. Für Susanne Wieseler und Frank Plasberg kam die zusätzliche Schwierigkeit hinzu, dies unter den Augen der Öffentlichkeit zu tun. Doch auch hier bewiesen sie eine bemerkenswerte Reife und Einigkeit. Ihr gemeinsames Ziel war es immer, die bestmöglichen Eltern für ihren Sohn Ludwig zu sein.
Berichten zufolge pflegen die beiden auch nach der Trennung ein freundschaftliches und respektvolles Verhältnis. Dies ist die Grundlage für eine funktionierende gemeinsame Erziehung. Wichtige Entscheidungen bezüglich des Sohnes werden gemeinsam getroffen, und beide Elternteile sind präsente und liebevolle Bezugspersonen in seinem Leben. Sie haben es geschafft, ihre persönlichen Differenzen als Paar von ihrer Rolle als Eltern zu trennen.
Dieses Modell der 'getrennten Gemeinsamkeit' ist ein Vorbild für viele Paare in ähnlichen Situationen. Es zeigt, dass das Ende einer Liebesbeziehung nicht das Ende einer Familie bedeuten muss. Mit Kommunikation, Respekt und dem Fokus auf das Kindeswohl kann eine neue Form der familiären Verbindung entstehen, die auch nach einer Scheidung stabil und tragfähig ist.
Der mediale Schatten: Leben als 'Ehemann von...'
Obwohl Frank Plasberg selbst ein journalistisches Schwergewicht ist, wurde er in der Berichterstattung über ihr gemeinsames Leben oft als 'der Ehemann von Susanne Wieseler' bezeichnet, genauso wie sie die 'Ehefrau von Frank Plasberg' war. Diese Rollenzuschreibung ist typisch für prominente Paare und beleuchtet eine interessante Dynamik. Je nach Kontext und Bekanntheitsgrad des Mediums oder des Publikums stand mal der eine, mal der andere im Vordergrund.
Für einen so erfolgreichen und meinungsstarken Mann wie Frank Plasberg war es sicherlich eine interessante Erfahrung, gelegentlich über seine Frau definiert zu werden. Es zeigt, dass diese Rollenverteilung keine reine Geschlechterfrage ist. In der Welt der Medien zählt vor allem die aktuelle Präsenz und Popularität. Für eine Frau, die als Partnerin eines berühmten Mannes oft nur als 'Anhängsel' wahrgenommen wird, wie es etwa bei Gianna Collina der Fall war, ist dieses Beispiel eine erfrischende Abwechslung.
Letztendlich schien es beiden gelungen zu sein, mit dieser externen Zuschreibung gelassen umzugehen. Ihre berufliche Identität war stark genug, um nicht von der des Partners überschattet zu werden. Sie existierten sowohl als Paar als auch als eigenständige, erfolgreiche Individuen – ein Balanceakt, der vielen prominenten Paaren nicht gelingt.
Journalistische Ethik: Ein gemeinsames Fundament
Trotz aller persönlichen Entwicklungen gab es ein Fundament, das Susanne Wieseler und Frank Plasberg immer verband: ihre gemeinsame journalistische Ethik. Beide sind Vertreter eines Qualitätsjournalismus, der auf Fakten, Recherche und einer klaren Haltung beruht. Sie verstehen ihren Beruf nicht nur als Job, sondern als gesellschaftlichen Auftrag im Dienst der Aufklärung.
Diese gemeinsame berufliche DNA war zweifellos eine der Säulen ihrer Beziehung. Sie konnten sich auf Augenhöhe über politische und gesellschaftliche Themen austauschen, die Arbeit des anderen verstehen und wertschätzen. Dieser intellektuelle Gleichklang ist ein starkes Bindemittel in jeder Partnerschaft, besonders aber in einer, die im Zentrum des öffentlichen Diskurses steht.
Auch nach ihrer Trennung ist dieser gemeinsame Nenner sichtbar. Sowohl Wieseler in der 'Aktuellen Stunde' als auch Plasberg in seiner langjährigen Rolle bei 'hart aber fair' blieben ihren Prinzipien treu. Ihr Vermächtnis als Paar ist daher auch ein journalistisches: Sie stehen für eine Generation von Moderatoren, die Information und Haltung über seichte Unterhaltung stellen.
Die Herausforderung der 'gläsernen' Beziehung
Eine Beziehung zwischen zwei Personen des öffentlichen Lebens ist quasi eine 'gläserne Beziehung'. Jeder Schritt, jede Geste und jede Krise wird potenziell von der Öffentlichkeit und den Medien wahrgenommen und interpretiert. Dieser ständige Druck stellt eine enorme Belastung für die Privatsphäre und die Intimität eines Paares dar.
Susanne Wieseler und Frank Plasberg mussten lernen, mit dieser ständigen Beobachtung umzugehen. Ihre Strategie der konsequenten Diskretion war ein aktiver Schutzmechanismus, um ihre Beziehung vor den Fallstricken des Ruhms zu bewahren. Sie schufen sich bewusst private Rückzugsräume, in denen sie nicht die Moderatoren, sondern einfach nur ein Paar und später Eltern sein konnten.
Die Trennung unter diesen Umständen war umso schwieriger. Der öffentliche Druck, eine Erklärung abzugeben und die Neugier der Medien zu befriedigen, war immens. Ihre Fähigkeit, diesen Prozess souverän und im Stillen zu managen, zeugt von einer außergewöhnlichen mentalen Stärke und einem tiefen gegenseitigen Respekt, der auch über das Ende der Liebe hinaus Bestand hatte.
WDR-Kollegen: Mehr als nur ein Sender
Die Geschichte von Susanne Wieseler und Frank Plasberg ist auch eine Geschichte über den WDR. Der Sender war nicht nur ihr Arbeitgeber, sondern auch der Ort, an dem sich ihr Leben privat und beruflich verknüpfte. Viele ihrer engsten Kollegen wurden zu Zeugen ihrer Beziehung, ihrer Ehe und auch ihrer Trennung. Dies schuf eine besondere soziale Dynamik.
Innerhalb des Senders bildeten sie zusammen mit anderen bekannten Gesichtern wie der ebenfalls hochgeschätzten Okka Gundel eine Art 'WDR-Familie'. Man kennt sich, man schätzt sich, man arbeitet zusammen. Die Trennung eines so prominenten Paares innerhalb dieser Gemeinschaft war sicherlich auch für die Kollegen nicht einfach. Doch die Professionalität aller Beteiligten sorgte dafür, dass die Arbeitsatmosphäre nicht litt.
Auch nach der Trennung arbeiteten beide weiterhin für denselben Sender. Diese räumliche und professionelle Nähe erforderte ein hohes Maß an Professionalität und persönlicher Reife. Ihr Beispiel zeigt, dass es möglich ist, auch nach dem Ende einer Ehe weiterhin im selben Unternehmen erfolgreich und respektvoll miteinander zu arbeiten.
Das Vermächtnis: Mehr als nur eine Boulevard-Geschichte
Die Geschichte der Ehe von Susanne Wieseler und Frank Plasberg ist weit mehr als eine typische Boulevard-Geschichte über Aufstieg und Fall eines Promi-Paares. Sie ist ein Lehrstück über den Umgang mit Erfolg, Öffentlichkeit und persönlichen Krisen. Ihr gemeinsamer Weg und auch ihre Trennung sind geprägt von einer bemerkenswerten Souveränität und Würde.
Ihr Vermächtnis liegt in der Art und Weise, wie sie ihre Rollen als Journalisten, Partner und Eltern ausfüllten. Sie setzten Maßstäbe in Bezug auf die Wahrung der Privatsphäre und den respektvollen Umgang miteinander nach einer Trennung. Sie zeigten, dass man im Rampenlicht stehen kann, ohne seine Seele zu verkaufen oder sein Privatleben zur Ware zu machen.
Letztendlich ist die Geschichte von Susanne Wieselers Ehemann Frank Plasberg die Geschichte zweier starker, unabhängiger Persönlichkeiten, die einen wichtigen Teil ihres Lebens miteinander teilten. Ihre Verbindung hat die deutsche Medienlandschaft geprägt und bleibt ein faszinierendes Beispiel für die Komplexität von Liebe und Leben im Licht der Öffentlichkeit.
Fazit der Redaktion
Dr. Elena Sommer
Chefredakteurin & Fachautorin
Schreibt regelmäßig für das Ladies Forum über neueste Trends, wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Ratschläge für moderne Frauen.
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